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Neues Familienmitglied für Carl Götz Unternehmensgruppe

Das Familienunternehmen Carl Götz gewinnt weiter an Zuwachs und freut sich HolzLand Sturm ab 01.08.2016 offiziell in die Unternehmensgruppe aufzunehmen.


Durch die Verbindung der beiden Familienunternehmen wird die Firmengruppe die starke Position im deutschen Holzhandel weiter ausbauen. Das gemeinsame Ziel ist ein gesundes Wachstum und die stetige Weiterentwicklung der Unternehmensgruppe Carl Götz. Der Name der Niederlassung wird in Anlehnung an den gewohnten Namen in Holz Sturm umbenannt. Gemeinsam leiten die Geschäftsführer Philipp, Maximilian und Christoph Zumsteg die gewachsene Unternehmensgruppe. Der Standort wird zukünftig von dem langjährigen Holz Sturm Mitarbeiter Timm Funk geleitet.
Der Standortwechsel in das neue Gewerbegebiet von Kaufbeuren, verspricht komfortable Vorteile für den Kunden. Es ist eine neue Ausstellung geplant, die neue Trends und qualitativ hochwertige Standards zu Türen und Böden zeigt. Zu dem Thema Holz im Garten wird eine großflächige Präsentation stilvolle Highlights setzen. Mit dem vielfältigen Sortiment, dem Anschluss an das Warenaustauschsystem der Carl Götz Unternehmensgruppe und der großen Lagerkapazität profitieren die Kunden außerdem von einer hervorragenden Warenverfügbarkeit und kurzen Lieferzeiten.


 „Durch die Übernahme gewinnen wir nicht nur sechs kompetente Mitarbeiter, auch Synergien im Einkauf, der Lagerlogistik, Verwaltung und im Marketing werden wirtschaftliche und qualitative Vorteile für unsere Kunden bringen und sich positiv auf die gesamte Unternehmensgruppe auswirken, erklärte Geschäftsführer Maximilian Zumsteg.


Die Unternehmensgruppe freut sich über den Zuwachs und eine gute Zusammenarbeit.

Online-Newsletter: Meranti und die Anforderungen im Fensterbau (MTC Online Newsletter Mai 2016)

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Online-Newsletter: Meranti und die Anforderungen im Fensterbau (MTC Online Newsletter Mai 2016)

1. Frauenabend bei Carl Götz (Schwäbische Zeitung 07.05.2012)

Beim 1. Frauenabend bei Carl Götz am Donnerstag, 12. Mai, präsentieren rund 20 Ausstellerinnen Produkte und Dienstleistungen für die Frau. Die Frauenmesse beim bekannten Holzgroßhändler in Neu-Ulm beginnt um 18.30 Uhr.

Eine Frauenmesse beim Marktführer für stilvolle hochwertige Inneneinrichtung. Das ist nur auf den ersten Blick eine ungewöhnliche Idee. Da für Geschmacksfragen in der Regel Frauen zuständig sind, entscheiden meist die Frauen, welches Holz, welche Farbe, welche Stilrichtung der neue
Boden haben soll. Kurz: Wenn es um die Entscheidung der Inneneinrichtung oder der Gartengestaltung geht, sind die Frauen die letzte Instanz.
So entstand die Idee für den ersten Frauenabend im Hause Carl Götz. Denn wer eine Terrasse plant, für seinen Wohnraum neue Türen oder einen hochwertigen Boden sucht, ist bei Carl Götz in Neu-Ulm an der richtigen Adresse. Die große Ausstellung „Raumkonzept Holz“ präsentiert auf einer Fläche von über 500 Quadratmetern und in großer Vielfalt Böden, Türen, Terrassen und jetzt ganz neu auch Sichtschutzelemente. Eben alles, was für einen hochwertigen und stilvollen Innenausbau in Frage kommt. In diesem super modernen Showroom können die Interessierten erleben, ja spüren, wie und welcher Bodenbelag im Haus oder im Freien wirkt und sich so besser vorstellen, welches Material sich fürs Haus oder den heimischen Garten am besten eignet.

Neben einem umfassenden Einblick in die Wohnraumgestaltung möchten die Mitarbeiter des Raumkonzept Holz den Besucherinnen und deren Interessen gerecht werden. Beim 1. Frauenabend dreht sich vieles um Wohnen, Mode, Schmuck, Wellness, Lifestyle, Kosmetik und Gesundheit. Über 20 Gastaussteller präsentieren sich mit Themen rund um die FRAU. Vorbereitet ist auch eine Cocktail- und Prosecco-Bar. Außerdem erhalten die ersten 50 Besucherinnen
ein Begrüßungsgeschenk. Im Einzelnen vorgesehen sind unter anderem eine Körperfettmessung vom Frauenfitness-Club Mrs. Sporty, ein kostenloses Umstyling von Haarmoden Lemax, Show-Cooking mit dem Thermomix, Farb- und Stilberatung durch Sonja Räbel, eine Kosmetikberatung mit kostenlosem
Tages-Make-up von Déesse, Gewinnspiele mit hochwertigen Preisen, wie einen Shopping-Gutschein oder eine Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio.
Außerdem sind ab 19.30 Uhr verschiedene Fachvorträge geplant. Bei dem Farb- & Typberatungsvortrag erfahren Sie, ob Sie ein Sommer-, Herbst- oder Winter-Typ sind. Bei weiteren Vorträgen gegen 20.00 Uhr geht es um das Thema gesunde und bewusste Ernährung und Trend-Nahrungsmittel wie beispielsweise um Chia-Samen oder Smoothies.

Abschließender Höhepunkt ab 20.30 Uhr ist die große Modenschau der Boutique K-Uno.

1. Frauenabend, 12. Mai, ab 18.30 Uhr
Carl Götz GmbH,
Otto-Renner-Str. 15, 89231 Neu-Ulm
www.raumkonzept-holz.de
www.carlgoetz.de

ROTES MERANTI – AUS MALAYSIA FÜR DEN EINSATZ IM FENSTERBAU (MTC März 2016)

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ROTES MERANTI – AUS MALAYSIA FÜR DEN EINSATZ IM FENSTERBAU (MTC März 2016)

Neues Ehrenamt (Südwest Presse 05.03.2016)

Maximilian Zumsteg wird am 11. März ins Ehrenamt des Handelsrichters am Landgericht Memmingen eingeführt. Der 41-Jährige wird Nachfolger des Vöhringers Manfred Schwegler, der aus Altersgründen ausscheidet. Zumsteg ist seit 2004 einer von drei Geschäftsführern bei Carl Götz in Neu-Ulm, wo er für den Gesamtvertrieb verantwortlich ist. Die Handelskammern sind für Streitigkeiten zwischen Kaufleuten und Unternehmen zuständig. Den Vorsitz führt ein Berufsrichter, die beiden anderen sind Kaufleute, die von den Industrie- und Handelskammern für fünf Jahre vorgeschlagen werden.

Hier finden Sie den Artikel.

Ein Großer, der wächst (Südwest Presse 06.2011)
Holz aus aller Welt. Holzplatten, Massivholz, Holzfurniere. Oberbürgermeister Gerold Noerenberg (Mitte) lässt sich von den Geschäftsführern Philipp (rechts) und Christoph Zumsteg durch das Lager des Familienunternehmens Carl Götz führen. Foto: Matthias Kessler

Neu-Ulm.  Das Lager von Carl Götz reicht nicht mehr aus: Deshalb will das Unternehmen auf seinem Gelände in der Otto-Renner-Straße expandieren.

Der Bauantrag für eine neue Halle ist eingereicht. Zu den 25 000 Quadratmetern bebauter Fläche an der Otto-Renner-Straße sollen 6000 hinzukommen. Das Holzhandelsunternehmen Carl Götz plant, seine Kapazitäten zu erweitern. Es ist jetzt schon eines der größten in der Branche, der in Deutschland 1200 Betriebe angehören. "Wir sind unter den Top fünf", sagt Philipp Zumsteg, einer der Geschäftsführer in dem Familienbetrieb. Das Unternehmen beschäftigt an seinen zwölf Standorten in Deutschland 450 Mitarbeiter, davon 120 in der Zentrale in Neu-Ulm. Zumsteg: „Die Großen wachsen, die Kleineren habens schwer.“ So gelingt es Götz, Marktanteile zu gewinnen, zudem steigt die Nachfrage nach Holz, insbesondere für Renovierungen. Deshalb werden größere Lagerflächen benötigt.

Schon 2004 beim Umzug von der Lessingstraße an den aktuellen Standort war auf diesem Grundstück eine Reserve für eine künftige Erweiterung eingeplant worden. „Heute sind wir darüber gottfroh“, sagt Zumsteg. Die Genehmigung des Neubaus dürfte auch nicht allzulange dauern. Oberbürgermeister Gerold Noerenberg, der die Firma gestern besuchte, meint: „Das müsste flott gehen.“ Somit könnte es mit dem anvisierten Einzugstermin zwischen Weihnachten und Heilig Dreikönig durchaus klappen.

Auf Lager hat das Unternehmen 10 000 verschiedene Produkte. Platten (Spanplatten, Dekoplatten für Möbel), Massivholz (Treppen, Möbel), Böden und Türen sowie Holz für den Konstruktionsbau (Terrassenbeläge). Das Material kommt hauptsächlich aus Europa, einige Sorten von anderen Kontinenten. Der Einkauf ist weltweit aufgestellt.

Die Auswahl ist enorm – Räuchereiche aus dem Spessart ist ebenso vorrätig wie kanadischer Ahorn. Doch es gibt auch Arten, die Götz nicht anbietet: „Illegale Hölzer wegen des Raubbaus an der Natur“, sagt der Geschäftsführer Christoph Zumsteg. Und man findet in dem Lager ebenfalls keine Hölzer, die aufgrund ihrer Form und Eigenschaften keinen wirtschaftlichen Nutzen haben. Beispiel: Haselnuss.

Götz macht 60 Prozent seines Umsatzes und damit das Gros mit Tischlern, Zimmereien, Fensterbauern und anderen Handwerksbetrieben. 25 Prozent entfallen auf die Industrie (Fußbodenhersteller, Verpacker) und 15 Prozent auf kleinere Händler.

Weiteres Wachstum ist nicht ausgeschlossen. Im Holzbau liegt in Deutschland nach Einschätzung von Philipp Zumsteg noch viel Potenzial. Allerdings müsste das Unternehmen entsprechend viele zusätzliche Mitarbeiter finden. Doch der Fachkräftemangel macht es jetzt schon schwer, Fahrer für den eigenen Fuhrpark zu rekrutieren.

Artikel bei der SüdwestPresse.

Zu viel Holz vor der Hütte (Augsburger Allgemeine 06.2011)

Familienbetrieb

Zu viel Holz vor der Hütte
Das Unternehmen Carl Götz möchte eine neue Lagerhalle bauen

Von Philipp Schröders

Neu-Ulm Oberbürgermeister Gerold Noerenberg besucht regelmäßig Unternehmen in der Region, um zu schauen, „wie die Betriebe laufen und wo der Schuh drückt.“ Und der drückt beim Neu-Ulmer Holzhändler Carl Götz an einer ganz bestimmten Stelle: Die Firma braucht dringend eine neue Lagerhalle. Neben dem Hauptfirmensitz an der Otto-Renner-Straße möchte das Unternehmen ein etwa 6000 Quadratmeter großes Gebäude errichten lassen. „Ich hoffe, dass wir die Genehmigung bald bekommen“, sagte Geschäftsführer Philipp Zumsteg. Doch OB Noerenberg wollte sich nicht gleich vor Ort festlegen: „Ich möchte der Verwaltung nicht vorgreifen.“

Das Stadtoberhaupt ließ sich lieber durch die bestehende Lagerhalle führen. „Die modernste ihrer Art in Europa“, wie Philipp Zumsteg betonte. Sein Vater Hans hatte das Traditionsunternehmen von Carl Götz in den 1950er Jahren übernommen und dann kontinuierlich ausgebaut. Inzwischen gibt es in ganz Deutschland zwölf Filialen, in denen über 450 Mitarbeiter beschäftigt sind – 120 davon in Neu-Ulm. Noch immer wird der Betrieb ausschließlich von Familienmitgliedern geführt. Neben Philipp sitzen Max und Christoph, die beide den Nachnamen Zumsteg haben, in der Geschäftsführung.

Das Sortiment umfasst alles, was mit Holz zu tun hat: Massivholzplatten, Furniere, aber auch Möbelfertigteile, Fenster und Türen. Ungefähr 10000 verschiedene Produkte. Die Abnehmer sind Schreiner, andere Handwerker und die Industrie. Herzstück der zwölf Geschäftssitze sind die Lagerhallen, wo von früh bis spät ein- und ausgeladen wird. In Neu-Ulm ist das Gebäude 2004 gebaut worden. Vorher war der Firmensitz in der Lessingstraße. Jeden Tag verlassen rund 15 Lastwagen die Halle. „Natürlich randvoll mit Holz“, sagt Philipp Zumsteg.

Viele der Abläufe sind automatisch. Ein Kran mit Saugnäpfen fährt zwischen Regalen hin und her, die so hoch sind wie ein dreistöckiges Haus. Die Anlage ist rund um die Uhr in Betrieb. „Eigentlich weiß nur der Computer, wo sich was befindet.“ Die Hölzer stammen aus der ganzen Welt: Nussbaum aus Nordamerika liegt neben Eiche aus dem Spessart. „Wir führen nur Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft.“ Oft ist er im Ausland, um vor Ort das Material zu überprüfen. Jeden Wald in Kanada kenne er nicht, aber dafür viele Sägewerke. Die Halle ist klimatisiert. „Das Holz muss einen gewissen Feuchtigkeitsgehalt haben, damit der Kunde es direkt weiterverarbeiten kann.“

Das Lager wird ständig mit neuer Ware gefüllt

In einem Gebäude neben der Lagerhalle liegt das Bürogebäude mit Empfangshalle und Ausstellungsraum. Hinter großen Glasscheiben sitzen mehrere Mitarbeiter und telefonieren. Sie nehmen Aufträge entgegen und sorgen dafür, dass das Lager mit neuen Hölzern gefüllt wird. Langsam geraten sie dabei aber an ihre Grenzen, der Platz wird knapp. „Deshalb hoffen wir, dass wir bis Heilig Drei König die Waren in die neue Halle einräumen können“, sagt Philipp Zumsteg.

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WIRTSCHAFT berichtet über das Innenausbauforum (29.4.2011 Südwestpresse)

Forum bei Carl Götz.

Neu-Ulm – Das Innenausbauforum des Holzspezialisten Carl Götz ging mit mehr als 250 Teilnehmern am Standort in der Otto-Renner-Straße sowie in der Oldtimerfabrik Classic über die Bühne. Es ging dabei auch um Produkte wie dekoratives Polymerglas. Seitens Resopal wurde ein neues „Rooming Konzept“ präsentiert, das Schreinern ermöglichen soll, durch die Inszenierung von Wohnräumen zusätzliche Umsätze zu erzielen. Bei Thermopal ging es um Trends und Dekorpräsentation:

Demnach  regiert die Trendfarb Lila von Lavendel über Brombeertöne bis zum dunklen Violett immer noch die Dekor- und Wohnwelt. Kombiniert mit Grautönen oder Weiß sowie glitzernden, funkelnden Dekoren und Ornamenten geht der Trend zur edlen Klassik. Bei Holz liegt nach wie vor Eiche im Trend. Der Anbieter Stones like stones zeigte Ideen für Wand und Decke mit reproduzierten Steinpaneelen. Götz-Geschäftsführer Max Zumsteg verdeutlichte den Dekorwandel in den letzten 20 Jahren: Die Individualisierung und rasche Trendwechsel veranlassten die Hersteller, immer schneller ihre Neuheiten herauszubringen.

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Erfolgreiches „Innenausbauforum“ von Carl Götz in der Oldtimer-Fabrik Classic.

Hochwertiger Innenausbau im Fokus.

„Träume werden wahr“ – unter diesem Motto fand das diesjährige „Innenausbauforum“ der Firma Carl Götz mit über 250 Teilnehmern in Neu-Ulm statt. Es waren in erster Linie hochwertig veredelte Produkte, die im Fokus der referierenden Lieferanten Westag und Getalit AG, Resopal, Thermopal und  Stones like stones standen.

Westag und Getalit, Rheda-Wiedenbrück, stellten ihr „GetaStyle“-Programm vor. Das dekorative Polymerglas wurde auf Basis hochwertiger Polyesterharze entwickelt. Transluzente Ausführung, Tiefenwirkung, schönes Design und Kratzfestigkeit in einem sind die Merkmale des Produkts. Resopal aus Groß-Umstadt möchte neue Märkte für den Schreiner eröffnen und hat dazu ihr „Rooming“-Konzept entwickelt. Es steht für eine neue Ära, Räume zu inszenieren und Wohnlichkeiten zu individualisieren. Highlight des Vortrages der Firma Thermopal war die Trend- und Dekorpräsentation von Maren Wilbrandt. Von Lavendel übe Brombeertöne bis zu dunklen violett regiert die Trendfarbe lila immer noch die Dekor- und Wohnwelt. Kombiniert mit Grautönen oder Weiß sowie glitzerndem, funkelnden Dekoren und Ornamenten geht der Trend zur edlen Klassik. Haupttrendart im Holzbereich ist nach wie vor die Eiche.
Das Unternehmen Stones like stones aus Essen bietet „Steine, die keine Steine sind“. Die aus Fiberglas, Harz und Steinpulver reproduzierten Steinpaneele bieten viele Gestaltungsmöglichkeiten für den Wohn- oder Objektbereich.
Am Ende der Vortragsserie wurde durch Götz-Geschäftsführer Max Zumsteg anhand einer Kaindl-Dekorkarte von 1987 der Strukturwandel der letzten 20 Jahre visuell verdeutlicht. War man in den 80/90er-Jahren noch mit rund 20 Dekoren ein hochkompetenter Anbieter von dekorativen Holzwerkstoffen, ist man heute bei etwa 250 Dekoren je Hersteller in Europa angelangt. Die größer werdende Individualisierung und der schneller werdende Trend zum Wechsel zwingt die Hersteller, in immer kürzer werdenden Intervallen Ideen und Neuheiten herauszubringen.
Das abschließende Highlight war der abendliche Besuch in der Oldtimer-Fabrik Classic. Die Architektur des Gebäudes ist geradezu prädestiniert für eine Hausmesse wie die der Firma Götz, an der noch zusätzlich die Lieferanten Via domo, Homatrade und Döllken teilnahmen. Berthold Braunger, der aus führende Architekt, referierte über „sein“ Vorzeigeobjekt und erläuterte, wie die ehemals denkmalgeschützte Kanonenfabrik gekonnt mit einem futuristischen Neubau verschmolzen wurde.

Reportage im Holzkurier (12.2010)

Großhandel wieder populärer – prompte Lieferung und Marketinghilfen für Kunden.

Produzenten vermarkten wieder mehr über den Handel. Vertriebsnetz und schnelle Logistik wie sie Carl Goetz besitzt, sind attraktiv. Den Kunden bietet der Neu-Ulmer Holz-Großhändler Hilfe bei der Vermarktung.

Es sind namhafte Branchengrößen, wie Klenk Holz AG oder Konstrukto/Pfeifer, die sich jetzt der Vorteile der Vertriebsstruktur von Carl Goetz, Neu-Ulm, DE, bedienen. „Der Großhandel wird wieder populärer“, berichtet Geschäftsführer Max Zumsteg. Immer mehr Produzenten würden ihren Vertrieb jetzt wieder zum Handel verlagern. Langfristiger Ausbau Die zwölf Filialen deutschlandweit werden längerfristig ausgebaut. Derzeit ist in München ein Neubau im Entstehen, die Einweihung erfolgt Anfang 2011. „Die Investitionen in den Kundenservice werden noch verstärkt“, sagt Zumsteg, „wir schaffen auch für die Importware noch mehr Platz.“

Schlankere Fachabteilungen
„Kunden sollen bei uns möglichst direkt an den richtigen Ansprechpartner gelangen, das ist unser Ziel“, so Zumsteg, „deshalb haben wir unsere acht Fachabteilungen auf vier verschlankt.“ Oft seien Sortimente voneinander abhängig, aber in verschiedenen Abteilungen beheimatet. „Das haben wir jetzt zusammengefasst. Für den Kunden bedeutet das direktere Wege.“ Die Sortimentstiefe weist auch regionale Besonderheiten auf: „Unsere Niederlassungen haben bei der Sortimentsgestaltung relativ freie Hand. Sie sollen anbieten, was der Kunde in ihrer Region braucht. Eingekauft wird aber zentral, die Vorteile daraus machen sich dann für die Kunden im Preis bemerkbar.“ Das vollautomatische Hochregal in Neu-Ulm wird im Zweischicht-Betrieb geführt. Im Umkreis von 50 km verspricht man bei Auftragseingang bis 15 Uhr die Lieferung bis spätestens nächsten Tag. Viel Wert legt man im Unternehmen auch auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Ab nächstem Jahr besitzen Bremerhaven, Trennfeld und Neu-Ulm die FSC- sowie PEFCZertifizierung, später im Jahr folgt Herford. Damit kann bei Tropenholz ein lückenloser Nachweis über soziale Verantwortlichkeit und nachhaltiges Wirtschaften vom Wald bis zum Endverbraucher geführt werden.

Marketinghilfen
„Es ist eine Vielzahl an Kleinigkeiten, die einen besser als die Mitbewerber werden lassen“ sagt Zumsteg. „Wir bieten deshalb neuerdings verstärkt Marketinghilfen.“ Denn, wenn den Tischlern das Vermarkten ihrer Produkte leichter gemacht würde, könne das für Carl Goetz nur gut sein. Letzter Streich daher: ein Musterkoffer mit Bodenbelägen. Gibt‘s schon, meinen Sie? Aber nicht herstellerübergreifend!

Bericht über KVH im Holzkurier 12/2010

KVH-Marktmeinungen.

„Enorme Preissprünge belasten“ Der strenge Winter hat zwar nicht viel Bauaktivität zugelassen, doch die Auftragslage bei den Holzbaubetrieben ist gut. Der sich belebende Wohnbau und der steigende Holzbauanteil (einige Bundesländer noch unter 10%) bringt eine Belebung der KVHNachfrage.
Des Weiteren ziehen die in allen Gebäudetypen laufenden energetischen Sanierungen umfangreiche Dachstuhlsanierungen, -erweiterungen oder -aufstockungen nach sich. Qualitätsbewusste Bauherrn und Planer setzen eher auf KVH als auf Bauholz nach Liste.
Diese gute Nachfrage trifft angebotsseitig auf ein verknapptes Rohwarenangebot und teils querschnittsabhängig niedrige Lagermengen bei den Herstellern und Händlern. Die daraus resultierenden Preiserhöhungen sind für den Ertrag sicherlich überfällig – wo die Grenze aber zur spekulativen Überhitzung mit dem Motto „Panikkäufe treffen auf Produktionsbremse“ liegt, wird sich zeigen. Zumal auch nicht kalkulierbare Faktoren wie Sturm- oder Käferholz den Markt jederzeit beeinflussen können.
Auch die Entwicklung wichtiger Exportmärkte ist schwer vorhersagbar. Hohe KVH-Preise verbessern natürlich auch wieder die Marktchancen für Ersatzprodukte wie den T-Träger, was auch ein regulierendes Element sein kann.
2010 sollte für alle Holzhändler ein gutes Jahr werden, die auf umfangreiche eigene Lagerhaltung setzen und aufgrund einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit der Industrie hoffentlich weiterhin ausreichend versorgt werden. Aus Händlersicht wäre künftig eine stetigere Preisentwicklung in kleinen Schritten wünschenswerter als die enormen Ausschläge der Vergangenheit, damit wir unseren Holzbaukunden mit einer kalkulierbaren Basis mehr Planungssicherheit geben können.

PR-Bericht Unternehmen (3.2010)

Mit großem Erfolg auf dem Holzweg.

Mit ihrer immensen Produktvielfalt und ihren besonderen Service-Modellen spielt die Neu-Ulmer Carl Götz GmbH im deutschen Holzhandel nicht nur eine bedeutende, sondern auch eine von erfolgreichen Expansionen geprägte Rolle.

Sogar der Papst steht auf Holz von Carl Götz. Denn als der Oberhirte der katholischen Christenheit München besuchte, war das Podest, auf dem er stand, mit von Götz geliefertem Holz gefertigt. Die Carl Götz GmbH gehört zu den fünf größten Holzhändlern in Deutschland. Geleitet wird das Neu-Ulmer Familienunternehmen heute von drei Geschäftsführern und Gründernachfahren: Carlos Zumsteg, Philipp Zumsteg und Maximilian Zumsteg. Carlos Zumsteg ist nach der internen Regelung zuständig für den Einkauf und die Beziehungen zu den Lieferanten, Max Zumsteg für den Verrieb, für Großkunden, den Außendienst und das Marketing. Philipp Zumsteg für die Finanzen und die Organisation des Unternehmens. Und bereit steht mit Christoph Zumsteg schon der erste der nächsten Familiengeneration.

10 Jahre Stadtentwicklungsverband Ulm/Neu-Ulm (10.2.2010 Stadtenwicklungsverband)

Von Ahorn bis Zebrano – Holzhändler des Jahres 2010.

Mit Ablauf des vergangenen Jahres wurde der Stadtentwicklungsverband Ulm/Neu-Ulm 10 Jahre alt. Aus diesem Anlass wurde diese Broschüre erstellt (8,5 MB). Dargestellt sind insbesondere die Gewerbegebietsetwicklung in beiden Städten und die durchgeführten Maßnahmen des Standortmarketings in dieser Zeit. Wir wünschen Ihnen viel Freude bei der Lektüre.

Von Ahorn bis Zebrano – Holzhändler des Jahres 2010 (Holzkurier 1.2010)

„Es gibt nicht den entscheidenden Erfolgsfaktor, sondern mehrere Details, wie das Lagerprogramm, den Service und das Marketing, die zum Erfolg beitragen“, sagt Carl-Götz-Geschäftsführer Max Zumsteg zum Erhalt des Holzkurier-Preises „Holzhändler des Jahres 2010“. Ausschlaggebend für die Ernennung von Carl Götz, Neu-Ulm/DE, war die große lagernde Produktvielfalt, mit der das Unternehmen auf dem Markt vertreten ist.

In über 60 Jahren entwickelte sich Carl Götz zu einem der führenden Unternehmen in der europäischen Holzhandelsbranche. Die Wurzeln liegen im Handel mit Sperrholz und Furnieren. Das Unternehmen ist traditionell global im Einkauf aktiv und erschließt kontinuierlich neue Bezugsquellen.
So hat man zum Ausbau der Importkompetenz den Generalvertrieb für ein polnisches Laub-Massivholzwerk, ein tschechisches Nadel-Sperrholzwerk und ein amerikanisches Sägewerk übernommen. Dadurch wird neben einer hohen Produktqualität auch die Warenverfügbarkeit gesichert. 1986 wurde das Unternehmen Andreas Popp als 100 %-ige Tochter in die Carl-Götz-Firmengruppe integriert. Die Standorte Kulmbach/DE und Auerbach sind mittlerweile wichtige Pfeiler von Carl Götz geworden. 2004 wurde der Neubau der Zentrale in Neu-Ulm eingeweiht, 2008 dann Eichenauer, Duisburg, übernommen. „Carl Götz will auch in Zukunft konsequent investieren und plant für 2010 in der Niederlassung München den Bau einer neuen Halle. In der Niederlassung Bamberg wurde 2009 ein Grundstück zur Erweiterung der Lagerkapazität gekauft.
Konsequent an der Großhandelsidee ausgerichtet, bleiben wir dem Credo des Firmengründers treu. Dessen Maxime war es stets, verantwortlich zu handeln wie ein Kaufmann, die Menschlichkeit aber nie außer Acht zu lassen“, weiß Zumsteg. „Und so ziehen bei uns alle an einem Strang – von der Chefetage bis zum Lager. Mit schnellen Reaktionszeiten, kurzen Entscheidungswegen und großer Kunden­orientierung. Die Carl-Götz-Firmengruppe wird auch in Zukunft mit über 400 ‚Familienmitgliedern‘ ein persönlich geprägtes Unternehmen bleiben.“

Lagerprogramm und Warengruppen
Laut Zumsteg sind die 13 Niederlassungen mit über 400.000 m² Betriebs- und Lagerfläche ein Erfolgsfaktor. Durch einen innerbetrieblichen Warenaustausch haben die Kunden Zugriff auf 12.000 Artikel. Es gibt fixe Austauschtage, an denen die Waren transportiert werden. Dabei sind die Standorte in Süd-, Mittel- und Norddeutschland jeweils miteinander vernetzt. „Dies gewährleistet eine hohe Planungssicherheit und eine schnelle Verfügbarkeit“, so Zumsteg.
Eine weitere Stärke ist die Dekorvielfalt im Plattenwerkstoffbereich mit über 1000 lagernden Dekoren. Vom Schichtstoffhersteller Resopal, Groß-Umstadt/DE, lagert Götz sogar das komplette Plattenangebot ein. „Verkaufsunterstützend bieten wir zu allen eingelagerten Platten unseren Kunden einen direkten Musterservice“, freut sich Zumsteg. Bei Bedarf kann der Kunde ein entsprechendes Handmuster anfordern und bekommt dieses kurzfristig zugeschickt.
Für 2010 wird Carl Götz im Schnittholzbereich ein umfangreiches Angebot an Fensterholz-Rohkanteln anbieten. „Ziel ist es, die Anforderungen aus der neuen Wärmeschutzverordnung mit diesen Kanteln abzudecken“, prognostiziert Zumsteg.

Marketing als weiterer Erfolgsfaktor
Anfang 2010 wird der neue Web-Shop erscheinen, der dem Kunden noch mehr Flexibilität einräumt. Übersichtliche Lagertabellen zeigen dem Kunden auf einen Blick, an welchem Standort die Ware zu welchem Zeitpunkt verfügbar ist. „Der Shop soll den Kunden auch in der vorausschauenden Planung unterstützen.“
Carl Götz bietet seinen Kunden als Dachmarke eigene Kollektionen der lagernden Produkte an und unterscheidet sich damit von anderen Holzhändlern. Mit dem neuen, auf dem Branchentag in Köln erstmals vorgestellten Dekor-Express 1000+ kann der Kunde zum Beispiel nach dem Hersteller oder nach dem Dekor suchen. „Letzteres erlaubt eine herstellerunabhängige Wahl“, zeigt Zumsteg auf.
Alle in den Karten präsentierten Artikel sind sichergestellte Lagerwaren und kurzfristig verfügbar. „Zusätzlich braucht der Kunde bei kleineren Aufträgen dadurch keinen Mindermengenzuschlag aufzubringen.“
Außerdem veranstaltet Carl Götz praxisnahe Workshops und Seminare zu unterschiedlichen Themen. Zum Beispiel wurde 2009 ein Reklamationsseminar für Handwerker durchgeführt. „Am 5. Februar 2010 findet wieder unser beliebter Holzbautag in Ulm statt“, eröffnet Zumsteg. Götz hat für seinen Seminar-Einsatz in der Zusammenarbeit mit Westag und Getalit, Rheda-Wiedenbrück/DE, sogar den Preis „Erfolgreichster GetaCore-Partnerbetrieb 2009“ erhalten.

Kundenclub
Ebenso hat man den Kundenclub „Holzfüchse“ ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um ein vertriebs- und marketingunterstützendes System vom Händler für den Handwerker. Das Projekt ermöglicht dem Handwerker eine aktive Stammkundenbindung und Neukundenakquise. Man unterstützt die Mitglieder mit hochwertiger und individualisierter Werbung - der Handwerker wird zur Marke. Im Türen-, Boden- und Terrassen-Sektor bietet Carl Götz seit 2006 die Eigenmarke GPK an. „Dadurch entsteht eine Kooperation zwischen dem Großhändler und dem Handwerker. Seit der Einführung beobachten wir eine dynamische Entwicklung“, erläutert Zumsteg. Die Eigenmarke bietet dem Handwerker ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und eine geringe Vergleichbarkeit. Neben der Eigenmarke werden über alle Produktbereiche namhafte Industriemarken angeboten.

Holzbau mit Ultralam
2010 nimmt Carl Götz Ultralam von Steico ins Produktangebot. Dabei wird Ultralam in großen Materialstärken und vielen Formaten verfügbar sein. Modernes Furnierschichtholz bringt eine besonders hohe Festigkeit und gute Schraubenauszugsfestigkeit, heißt es bei Steico.
In diesem Zusammenhang bietet Götz zusätzlich den Zuschnitt und die Bearbeitung der Platten durch Partnerunternehmen an. „Wir wollen 2010 die Holzbau-Abteilung strategisch ausbauen“, kündigt Zumsteg an.
Die Firma Götz ist Lieferant namhafter Objekte, mit dem gelieferten Holz von Carl Götz wurde zum Beispiel das Podest beim Papstbesuch in München verwirklicht. „Sogar der Papst vertraut auf unser Holz“, kommentiert Zumsteg schmunzelnd.
– MS

Branchentag in Köln (10.11.2009 Bericht des GD Holz)

Gute Stimmung am 10. Branchentag Holz des GD Holz in Köln.

Der Gesamtverband Deutscher Holzhandel e.V., Berlin, konnte mit seinem 10. Branchentag Holz in Köln vom 10. – 11.11.2009 mehr als zufrieden sein. „2700 Besucher, 168 Aussteller auf 158 Ständen mit insgesamt 5000 qm Fläche sind eine sehr gute Bilanz“, so Hauptgeschäftsführer Dr. Rudolf Luers. Damit liegt der Branchentag auf dem hohen Niveau der letzten Veranstaltung von 2007 -  und das im schwierigen Jahr 2009, in dem die meisten Messeveranstalter Rückgänge um 20 % verkraften müssen. Nicht so der Branchentag Holz, der als die Branchenveranstaltung wiederum sehr erfolgreich seine Nische besetzt und weiter ausbauen wird.
Die Mischung aus Messe, Kongress und Branchenabend ist  bei allen Teilnehmern wieder sehr gut angekommen, der Branchenabend fand diesmal mit 1400 Teilnehmern auf  zwei Ebenen im Congress-Centrum Nord der Messe statt.
Die Stimmung während der Veranstaltung wurde von den meisten Teilnehmern als gut bezeichnet, die Aussteller waren mit der Frequenz an den Ständen weit überwiegend sehr zufrieden. Ausschlaggebend dafür ist die hohe Qualität der Besucher, da fast ausschließlich Entscheider zu der Veranstaltung kommen. Die Industrie nutzte die Möglichkeit für einen starken Markenauftritt und unterstreicht so die hohe Bedeutung des Absatzkanals Holzfachhandel.
Der Besuch von annähernd 30 Fachpresseredaktionen zeigt auch das große Interesse der Fachmedien am Branchentag Holz.
Erstmals war auch der Veranstalter GD Holz mit einem eigenen großen Stand vertreten, der von den Besuchern sehr gut angenommen worden ist und als Kommunikationsplattform zu „dem“ Treffpunkt der Branche geworden ist.
Programmatischer Höhepunkt des 10. Branchentages Holz war die Verleihung des „Woody Award“ an 4 Unternehmen der Branche. Ausgezeichnet wurden die Handelsunternehmen Lueb und Wolters im Stilwerk Düsseldorf, Borken, Holzland Waterkamp, Nordwalde und Holz Reimann, Bad Harzburg für herausragende Konzepte zu Präsentation, CSR Strategie und Kundenbindung. Den Preis für das beste Produkt konnte diesmal die Firma LEBO Doors and Frames, Bocholt, für seine Innentür „Alrik“ gewinnen.
Der 11. Branchentag Holz findet am 9. und 10. November 2011 in Köln statt.

 

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Pressemitteilung im Holzkurier (14.10.2009)

Einer für alles.

Verstärkte Zusammenarbeit mit dem Handel Carl Götz, Neu-Ulm/DE, baut sein Händler-Vertriebsnetz (DE, AT , CH) deutlich aus. Das Unternehmen sieht dadurch Vorteile in der Mengenbündelung bei der Industrie und in einer stärkeren Ausnutzung der Marketinginstrumente. Daneben plant Götz Nischenprodukte am Markt einzuführen und das Importkonzept weiter zu stärken.

Das große Zukunftspotenzial im Händler-Händler-Geschäft zeigte das Händlertreffen am 10. Juli an unserem Standort in Neu-Ulm“, macht Carl Götz-Geschäftsführer Max Zumsteg deutlich. 50 Händler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz informierten sich über die wirtschaftlichen Chancen, die durch die Zusammenarbeit mit Carl Götz entstehen können.
Die Kundenstruktur ist bei Götz 15 % Händler, 25 % Industrie und 60 %Handwerk. „In den vergangenen vier Jahren konnten wir den Umsatz mit den Händlern um jährlich 15 % steigern“, freut sich Zumsteg. Laut ihm wurde dies durch die verstärkten Maßnahmen in der Zusammenarbeit mit den Händlern erreicht. Bei Götz können diese durch innerbetrieblichen Warenaustausch auf ein Sortiment von 12.000 Lagerartikel zugreifen. „Dadurch sparen unsere Kunden Lagerkosten ein. Wir haben zum Beispiel über 1000 dekorative Plattenwerkstoffe auf Lager. Neben unserem Steckenpferd dem Sperrholz, bauen wir auch andere Importkompetenzen auf. In Kürze bekommen wir den Generalvertrieb von einem Laub-Massivholzwerk“, prognostiziert Zumsteg. Dem Händler wird durch die Frei-Haus-Preise an 13 Standorten eine sichere Kalkulationsbasis geboten. „Dem Kunden bieten wir ein bequemes Bestellverfahren und eine kurzfristige Verfügbarkeit aus unseren Lagern im In- und Ausland“, informiert Zumsteg. „Dabei ist eine wirtschaftliche Abwicklung von einer Palette bis zum Rahmenvertrag möglich. Ein Direktimport wird ab fünf Paketen durchgeführt.“ Ebenso gewährleistet Götz eine klare Preisdifferenzierung zwischen Handwerker und Handel.

Marketing mit Götz.
Den Händlern steht Carl Götz bei ihrer Marketingarbeit zur Seite. Prospekte, Kataloge und Informationsbroschüren von Götz, können individuell mit dem unternehmenseigenen Logo und Corporate Design gedruckt und an die Kunden verteilt werden. Ebenso werden individuelle Verkaufspreislisten zur Verfügung gestellt. „Wichtig ist uns auch der verlässliche Kundenschutz bei Direktgeschäften. Wir verfahren diskret und geben keine Informationen an Dritte weiter“, versichert Zumsteg.
Die Strategie des Unternehmens ist die 100 %-ige Großhandels-Ausrichtung mit einem vielfältigen Sortiment. „Es werden darin keine Baustoffe aufgenommen und wir werden keine eigene Bearbeitungskapazität aufbauen“, sagt Zumsteg. Zum Branchentag Holz in Köln (10. bis 11. November) präsentiert Carl Götz das Händler-Konzept im Detail.

Energietag auf dem Münsterplatz (SWP 19.9.2009)

Energietag – Carl Götz informiert mit weiteren Betrieben aus der Region auf dem Münsterplatz über die Möglichkeiten des effektiveren Bauens.

Ulm - Für die Zimmerleute war es offenbar ein Freudentag. Immer wieder setzten sie zu ihrem traditionellen Zimmermannsklatsch an, bei dem sich zwei der kernigen Handwerker rhythmisch gegenseitig abklatschen. Der Anlass war der Energietag auf dem Ulmer Münsterplatz, auf dem Firmen aus der Region an 41 Ständen über das Thema Energie informierten.
Die Zimmerleute spielten die Hauptrolle bei der Veranstaltung, die zum dritten Mal im Zentrum der Donaustadt über die Bühne ging. Schließlich sind sie Experten beim Thema Dach und Dämmung. Wie auf Tafeln zu lesen war, gehen bis zu 18 Prozent der Wärme in einem Haus allein über das Dach verloren. Als vertretender Handelspartner zum Thema „Energieeffizientes Bauen und Sanieren“ war der in Neu-Ulm ansässige Holzhändler Carl Götz GmbH mit vertreten. Mit einem eigens gebauten Dämmhäuschen wurden den Besuchern, diverse Dämmmöglichkeiten für Dach, Wand sowie Decke demonstriert. Ergänzend wurde der Verbraucher durch die rechtzeitig zum Energietag erschienene Energiesparbroschüre, mit wertvollen Tipps rund um die Sanierung gut beraten.
Doch auch andere Betriebe waren auf dem Münsterplatz versammelt – Öfen, Fenster und Photovoltaik- Elemente waren ebenso zu begutachten wie Bio-Dämmstoffe und auch sparsame Autos. Dazu gab es jeweils die passende Beratung vom Fachmann. „Die Bevölkerung interessiert sich immer mehr für das Thema Energie“, sagt Ulrike Sautter von der Wirtschaftsförderung der Stadt Ulm, „doch es gibt auch viel Verunsicherung.“ Eine Veranstaltung wie der Energietag könne Gutes bewirken und den Menschen bei der wichtigsten Frage helfen: An wen muss ich mich wenden?

Bauen mit Holz spart Energie – Artikel in der SüdwestPresse.

Ausstellung auf dem Münsterplatz: Besucher fahren Slalom mit Elektroroller.
Wärmedämmung, Brennstoffzelle, Mobilität: Dafür interessierten sich beim dritten Energietag in Ulm schätzungsweise 8000 Besucher.

NINA RECKMANN

Ulm. „Allez hop! Sparren hoch, Sparren rein und Sparren ab!“, rief Reinhold Müller von der Zimmer-Innung Ulm gestern laut über den Münsterplatz. Mit seinen Kommandos wies er 13 weitere Zimmermänner an, die in etwa zehn Minuten einen schwebenden Dachstuhl aufbauten, der in der Mitte von einem Pfosten mit Drehgelenk gestützt wurde. Danach sprangen die Männer selbst auf die Balken auf, drehten sich im Kreis und führten umringt von zahlreichen Zuschauern den traditionellen „Zimmermannsklatsch“ auf.
„Baut man mit Holz, spart man Energie“, sagte Karl-Heinz Schmid, Obermeister der Zimmer-Innung, zu der Aktion beim dritten Energietag in Ulm. Durch Musik und Gesang angezogen, ging auch Walburga Stickel aus Langenau zwischen den 41 Informationsständen hindurch. „Mein Haus hat auch so einen Dachstuhl, der ist aber nur teilweise gedämmt“, sagte sie. Gestern erkundigte sie sich über mögliche Sanierungsmaßnahmen.
Rund 8000 Besucher seien auf dem Münsterplatz gewesen, schätzt Ulrike Sautter von der Wirtschaftsförderung der Stadt Ulm, unter deren Regie die Veranstaltung lief, am Abend. Beim Stand des Weiterbildungszentrum Brennstoffzelle Ulm waren viele vor dem Zukunfts-Modell einer Brennstoffzellen-Heizung stehen geblieben, am Stand der Fernwärme Ulm hatten einige ihren eigenen CO2-Emissionswert berechnen lassen. Andere ließen sich von Hochschulvertretern demonstrierten, wie man mit Solarenergie den Akku eines Elektrofahrrads auflädt. „Die meisten Aussteller sind mit der Resonanz zufrieden“, sagte Sautter.
Als publikumswirksam erwiesen sich zweirädrige Elektroroller, auf denen man in einem Parcour Slalom fahren konnte. Noch etwas wackelig stand Silvia Gumbold aus Neu-Ulm nach ihrer ersten Runde auf einem solchen Segway. „Je weiter du dich vor lehnst, umso schneller wirst du“, erklärte Nina Doll von der Stadtverwaltung, die in die Fahrtechnik einführte. Bis zu 25 Stundenkilometer kann man mit dem Roller fahren. Dafür benötige man aber eineMofazulassung, sagte Jürgen Ludwig von der Firma Compustore, die solche Roller vertreibt.
Bei der Auflösung der Eisblockwette versammelten sich rund hundert Besucher vor dem wärmegedämmten Häuschen auf dem nördlichen Münsterplatz, das die Firma Linzmeier dort vor vierWochen aufgestellt hatte – darin ein ein Kubikmeter großer Eisklotz. Das geschmolzene Wasser wurde abgelassen und das Ergebnis stand fest: 11,6 Prozent waren geschmolzen.
„Das zeugt von einer guten Dämmung“, sagte Oberbürgermeister Ivo Gönner. Zuvor hatte er in einer Rede betont: Es sei auch aus wirtschaftspolitischer Sicht wichtig, Wasserkraft, Windkraft und Sonnenenergie zu nutzen. „Nur so können wir uns im Krieg um Energiequellen unabhängig machen.“

Holzhandel einmal anders (Holzzentralblatt 09-2009)

GD Holz veranstaltet Informationsreise für die Publikumspresse.

ewi. Beim 34. Deutschen Holzhandelstag in Stuttgart wurde der Beschluss gefasst, den Holzhandel stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken.

Bereits Anfang Juli wurde die erste Aktion gestartet, die dem Holzhandel und den durch ihn vertriebenen Produkten Aufmerksamkeit beim Konsumenten verschaffen soll. Der GD Holz, unterstützt vom HDH, dem Hauptverband der deutschen Holz und Kunststoff verarbeitenden Industrie, lud zu diesem Vorhaben rund 20 Journalisten aus der Publikumspresse ein, um so eine stärkere Resonanz beim Endverbraucher zu erzielen. Als Vorzeigebetriebe wurden dabei das Holzforum der Klöpfergruppe in Kirchheim bei München sowie der Stammsitz der Carl Götz GmbH in Neu-Ulm ausgewählt. Beispielgebend für die Holzverarbeitung und den schonenden Umgang mit den Ressourcen besichtigte die Gruppe den Fertighaushersteller Baufritz, Erkheim.
Bei den beiden Holzhandlungen wurden die unterschiedlichen Ansätze der Kundenansprache deutlich herausgearbeitet. In den von der Klöpfergruppe betriebenen bislang zwei Showrooms – einer im Umland Münchens (eröffnet im Juli 2007) sowie einer in Hamburg (eröffnet Ende April 2009, vgl. HZ-Nr. 24 vom 12 Juli) – können Handwerksbetriebe sich einmieten und mit den zur Verfügung gestellten Materialien ihre Kunden beraten – eine völlig neue Kommunikationsform zum Endkunden hin. Der Handwerker kann auf ein komplettes Sortiment an Innenausbaumaterialien zurückgreifen, ohne selbst eine Ausstellung vorhalten zu müssen. Darüber hinaus kann er durch seinen „Standort“ im Holzforum sein Einzugsgebiet enorm erweitern – und er erhält eine attraktive Adresse in Ballungsgebieten zu vergleichsweise geringen Kosten. Das Holzforum steht – ohne dass die Klöpfergruppe dabei in Erscheinung tritt – nur Netzwerk-Mitgliedsbetrieben zur Verfügung. Mitglied im Netzwerk können nur Handwerksbetriebe werden, die solide finanziert und einem hohen Qualitätsanspruch in ihrer Arbeit genügen. Die Öffnungszeiten bestimmt der Mieter/Handwerker selbst, prinzipiell kann die Ausstellung 24 Stunden am Tag an sieben Tagen der Woche genutzt werden – allerdings hat der Endkunde allein keine Zugangsberechtigung, die erfolgt ausschließlich über den Handwerker. Dieses Modell der Kundenansprache ist durchaus Erfolg versprechend und zeigt sich an den Umsätzen der Nutzer: diese konnten in den vergangenen Jahren – so der geschäftsführende Gesellschafter der Klöpfergruppe, Karl Becker – nennenswert gesteigert werden.
Dass sich die Unternehmen des Holzhandels vom „Bretterverkauf“ weg entwickelt haben und heute durchaus mit „Hightech“-Unternehmen aus anderen Branchen vergleichbar sind, wurde bei Carl Götz in Neu-Ulm sicht- und erlebbar. Sowohl die Kommunikation mit den 55 Außendienstmitarbeitern als auch das hoch komplexe, Computergesteuerte Hochregallager mit chaotisch geführtem Lagerbestand machen deutlich, dass nichts mehr ohne den Einsatz von EDV und Internet geht. 12000 Lagerartikel, ein Lieferprogramm, das 35000 Artikel umfasst, 195000 Lieferungen im Jahr, die logistische Vernetzung von 13 Standorten und 59 LKWs sind nur die Randdaten, mit denen sich die Gebrüder Zumsteg als Logistikdienstleister im Holzhandel positionieren. Von Teilnehmerseite wurde dieses erste „Opening“ des Holzhandels mit vielfältigen Hintergrundinformationen sehr gut aufgenommen und dürfte einen entsprechenden Niederschlag in der Berichterstattung finden.

Carl Götz in Timber-online.net – Die Marke Holz.

Dynamische Jugend mit warmem Charakter.

„Die Wirtschaftskrise hat keinen Einfluss auf uns“ erfuhren die Teilnehmer der Pressereise beim Hersteller von ökologischen Fertighäusern Baufritz, Erkheim/DE. Die Reise fand vom 30. Juni bis 1. Juli statt.


Organisiert wurde die Pressereise vom Hauptverband der Deutschen Holz und Kunststoffe verarbeitenden Industrie (HDH), vom Gesamtverband Deutscher Holzhandel (GD Holz) und vom Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF). „In Deutschland stehen Energiesparmaßnahmen im Vordergrund der Renovierungsinvestitionen. Das betrifft im Wesentlichen das Dach, die Fenster und die Fassade“, erklärt der Geschäftsführer des GD-Holz Josef Plössl. Das Wachstum findet überwiegend in starken Wirtschaftsregionen statt. Dort lässt sich ein Trend, im Zuge der Urbanisierung, hin zum Geschosswohnungsbau erkennen. Der private Wohnungsneubau wird sich auf niedrigem Niveau stabilisieren. „Das Bauen im Bestand hat das Neubauvolumen überholt“, informiert Plössl. Daraus ergeben sich kleinere Auftragsvolumina als bei Neubauten mit einer differenzierten Produktpalette, speziellen Produkten und Problemlösungen. „Das fordert und begünstigt den Holzhandel mit seiner Logistik- und Sortimentsbündelungsfunktion“, erklärt Plössl.

2008 gab es in Deutschland 1700 Holzhandelsbetriebe. Der Gesamtumsatz belief sich auf 11,3 Mrd. €/J. Dabei sind im Holzhandel 39.000 Mitarbeiter beschäftigt. Diese beliefern 100.000 Bau- und Ausbau-Unternehmen und verteilen die Produkte an 17 Millionen potenzielle Nachfrager und Baustellen. Der Trend geht von der frischen Bauholzliste hin zum festigkeitssortierten, technisch getrockneten Bauholz. Auch wird sich die Produktpalette in Richtung Systemprodukten differenzieren. „Neben dem Warentransfer sind die Aufgaben des Handels auch die Kundeninformation und Zusatzleistungen“, zeigte GD Holz-Hauptgeschäftsführer Rudolf Luers auf. Neben den Herstellerunterlagen bietet der Handel auch vermehrt eigene Unterlagen zur Information an.

 

LOGISTIK großgeschrieben

Bei Carl Götz, Neu-Ulm/DE, wird den Kunden und dabei hauptsächlich Handwerkern die Möglichkeit geboten, vom Holzhandel-Unternehmen konzipierte Magazine selbst mitzugestalten und für ihr eigenes Marketing zu verwenden. „Wir unterstützen damit unsere Kunden professionell in ihrem Unternehmensauftritt vorm Endkunden“, macht Carl Götz-Geschäftsführer Max Zumsteg während seiner Präsentation im Werk deutlich. Das Unternehmen ermöglicht mit seiner Logistik und dem Hochregallager 195.000 Lieferungen im Jahr (s. Holzkurier Heft 26, S. 8). Dabei wurde 2008 ein Umsatz von 163 Mio. € erwirtschaftet. Die Kundenverteilung liegt zu 60 % im Handwerk, zu 25 % in der Industrie und zu 15 % im Handel. „Die werkstattlosen Montagebetriebe nehmen als Kundengruppe immmer mehr zu“, erklärt Carl Götz-Geschäftsführer Phillip Zumsteg.

Quelle: www.timber-online.net

Autor: DI (FH) Marcus Schild

Carl Götz im Holzkurier (Holzkurier Nr. 26, 25.6.2009)

Sicher lagern – schnell liefern.Automatische Kommissionierung über 25 m Höhe.

 

Ein Hochregallager mit 19.700 Palettenstellplätzen und eine Flachzone mit 5900 m2 Lagerfläche wurden beim Holzhändler Carl Götz, Neu-Ulm/DE, in Zusammenarbeitmit Ohra, Kerpen/DE, 2004 in Betrieb genommen.

Durch unsere Investitionen in die Logistik können wir die Lieferungen an unsere Kunden jetzt flexibler planen. Das neue Lagerkonzept ermöglicht uns das Versprechen: heute bestellt, morgen geliefert“, freut sich Carl Götz-Geschäftsführer Philipp Zumsteg.

135 m lang, 38 m breit und 25 m hoch präsentiert sich das mit acht Regalzeilen ausgestattete Hochregallager bei Carl Götz. Systraplan lieferte die Hochregalbediengeräte und Galler in Kooperation mit Ohra die Lagersysteme. Je nach gelagerter Ware wurden vier unterschiedlich große Fachtypen (maximale Fachbreite 6,1 m) eingebaut.Die maximale Fachtragfähigkeit beträgt 12 t. 2532 Fächer sind im gesamten Hochregal auf 13 Ebenen verteilt. Zwei vollautomatische Kommissionierungs-Anlagen sind das Herzstück der Lagerung. Computergesteuert werden die Aufträge bearbeitet. Nach der Eingabe der Kundenbestellung sammeln die 50 t schweren Schlitten die Ware mit maximal 160 m/min ein. Dabei sorgen Verschiebewagen für den Einsatz in allen vier Gassen.Die Anlagen können durch Teleskopgabeln von unten komplette Pakete ein- und auslagern. Zum anderen werden durch einen Vakuum-Saugrahmen einzelne Platten selbstständig kommissioniert. Ein Regalbediengerät nimmt bis zu 5 t Material auf. Die Einlagerung eines Paketes kann in 2 Minuten erfolgen. Das Auslagern einer Platte mit der Bereitstellung im Versand erfolgt in 4,5 Minuten. „Die Anlage bringt somit die Kundenaufträge wie bestellt in kürzester Zeit vollautomatisch zur Übergabestation“, erklärt Ohra-Gebietsverkaufsleiter Robert Boden, der bei der Planung und Beratung des Hochregals und der Flachzone Carl Götz unterstützt hat. Die Materialzuführung für die Bediengeräte im Wareneingang erfolgt mithilfe von speziellen Übergabefächern über 4,5 t Vierwegestapler als auch mit Frontstapler. Gleiches geschieht bei der Warenübergabe im Versand.

Der Materialfluss erfolgt mittels Rollenbahnen die über Scherenhubtische miteinander verbunden sind. Die Anlage läuft im Zweischicht-Betrieb.Laser überwachen den reibungslosen Verlauf der Kommissionierung und halten bei Störungen die Anlage automatisch an.Flachzone mit 5900 m2 Lagerfläche Mit Kragarmregalen von Ohra wurde der zweite 120 m lange Lagerbereich ausgestattet. „Hier lagern bei einer Regalkapazität von 5400 lfm Fachlänge, KVH, BSH, Schnittholz, Leimholzplatten und Fensterkanteln in den dafür geplanten Regalfächern“, informiert Boden. „Unsere Regalarme sind in Länge, Stärke und Abstand auf die Kundenbedürfnisse abgestimmt“, beschreibt er den Aufbau der Lagerung.

In der Flachzone werden von der automatischen Anlage schwer zu handhabende Hölzer und Werkstoffe mit einer Länge über 6 m kommissioniert. Außerdem wird Bulkware (z. B. Dämmstoffe) gelagert, die nur paketweise verkauft wird. Die Beschickung erfolgt mit einem schienenzwangsgeführten Vierwegestapler. „Dadurch kann der Kunde innerhalb der Schmalgasse mit Vollgas diagonal fahren“, weiß Boden. „Dies bringt dem Kunden auch viel Zeitersparnis“, ergänzt er. Im Schnittholzbereich wurden Ohra-Regalarme mit einer Länge von 2,4 m gewählt. Das ermöglicht eine doppelte Einlagerung der Ware.

www.timber-online.net

Leistungswettbewerb – Idler wird Deutscher Meister (genau 12/08)

Der neue Deutsche Meister der Tischler- und Schreinergesellen heißt Silvan Idler. Der 23-jährige aus Rudersberg in Baden-Württemberg hat den Leistungswettbewerb des Gewerks in der Meisterschule Ebern gewonnen. Der Bundesverband Holz und Kunststoff (BHKH) hatte den Titelkampf vom 3. bis 5. November ausgerichtet.

„Der Wettbewerb war super“, bilanzierte Idler. „Aber am Ende war es auch anstrengend.“ Nach der Siegerehrung stand dem frisch gebackenen Titelträger  die Freude ins Gesicht geschrieben. „Das hat echt richtig Spaß gemacht die drei Tage.“

Vizemeister wurde Matthias Eugler aus Schönau (Bayern). Den dritten Platz sicherte sich Samuel Buchholz aus Rathenow (Sachsen-Anhalt). Idler hat seine Ausbildung in den Werkstätten Ursula Maier in Markgröningen absolviert. Eugler hat sein Handwerk in der Schreinerei Manfred Beinder in Weitnau gelernt, Buchholz in den Möbelwerkstätten Kiebitzberg in Havelberg.

Alle drei erhielten für ihren Erfolg je eine Handmaschine der Firma Festool. Idler bekam als Deutscher Meister obendrein ein prall gefülltes Schraubenregal von SPAX. An Eugler und Buchholz ging eine Sporttasche beziehungsweise ein Rucksack mit SPAX-Artikeln. Von der Fachzeitschrift dds erhielten die drei Sieger zusätzlich ein Gratis-Jahres-Abonnement. Für alle Teilnehmer gab es als Anerkennung ein Werkzeug-Set von Festool und eine Urkunde vom BHKH.
 
Insgesamt  gingen 15 Jung-Gesellen in Ebern an den Start. Als Arbeitsaufgabe fertigte jeder von ihnen innerhalb von 19 Stunden ein Lowboard aus Buche und furnierter MDF (Mitteldichter Faserplatte). Designer Michael Niederhuber hatte das Stück speziell für den Wettkampf entworfen. Die Teilnehmer hatten nur eine technische Zeichnung als Vorlage. Am Ende bewertete eine Experten-Jury aus Meister- und Gesellenbeisitzern die handwerkliche Präzision der vorgelegten Werkstücke.

Der Wettkampf in Ebern fand im Rahmen des Leistungswettbewerbs des Deutschen Handwerks statt. Unter dem Motto „Profis leisten was“ (PLW) organisieren ihn die verschiedenen Gewerke alljährlich für die Jung-Gesellen des jüngsten Abschluss-Jahrgangs. Diese treten in der Regel zunächst auf Innungs- und Handwerkskammerebene gegeneinander an, dann auf Landes- und schließlich auf Bundesebene. Die Sieger kommen jeweils eine Runde weiter.

Bei den Tischlern und Schreinern gilt der Bundesvergleich als inoffizielle Deutsche Meisterschaft. In diesem Jahr wurde sie unterstützt von Festool, SPAX, Schorn & Groh, CWS-boco Deutschland, Häfele, Pollmeier, Leitz, Carl Götz und der Fachzeitschrift dds.

Erfolgreiche Absolventen geehrt (SWP 12.12.2008)

Erfolgreiche Absolventen geehrt.

Industrie- und Handelskammer Ulm feiert ihre Vorzeige-Teilnehmer

Feierstunde der IHK: Die Besten in irer Berufsausbuldung – darunter einige Landessieger – und die besten Absolventen einer Weiterbildung standen jetzt im Rampenlicht. Darunter viele aus dem Raum Ulm.

Ulm/Biberach. Die Industrie- und Handelskammer Ulm hat während der Feierstunde der Berufsbildung in der Biberacher Stadthalle 51 Absolventen der Berufsausbildung und der beruflichen Fortbildung mit einem Preis für hervorragende Prüfungsleistungen ausgezeichnet.

Von den sechs Landesbesten kommen drei aus unserem Verbreitungsgebiet: Markus Unkel, Lonsee (Gießereimechaniker Fachrichtung Machinenformguss, Heidelberger Druckmaschinen AG in Amstetten); Christoph Rueß, Weißenhorn (Fachinformatiker Fachrichtung Anwendungsentwicklung, Soft-Consult Häge GmbH in Langenau); Silke Merkle, Neu-Ulm (Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung, Dachser GmbH & Co. KG, Zweigniederlassung Langenau).

28 von 2509 Absolventen der dualen Ausbildung schlossen ihre Prüfung mit „sehr gut“ ab, darunter etliche aus der Region Ulm: Janine Brönner, Chemielaborantin (Balzheim), Mana Til Schneider, Bürohelferin, Barbara Schick, Kauffrau im Einzelhandel (beide Ulm), Andreas Gerlach, Kraftfahrzeugmechatroniker, Markus Teubner, Industriemechaniker (beide Erbach), Markus Unkel, Gießereimechaniker (Losee), Silke Merkle, Kauffrau/Spedition und Logistikdienstleistung (Neu-Ulm), Christoph rueß, Fachinformatiker (Weißenhorn), David Eismann, Bürohelfer (Vöhringen), Stefan Vöhringer, Elektroniker/Betriebstechnik (Ehingen), Siegfried Mang, Fachkraft für Lagerlogistik (Allmendingen).

Aus den 711 Absolventen der IHK-Fortbildungsprüfung wurden 23 Preisträger und Prüfungsbeste für ihre herausragenden Prüfungsleistungen ausgezeichnet. Aus unserem Verbreitungsgebiet sind dies: Elvira Rees, Ausbilder-Eignungsprüfung (Ulm), Sabine Wannenwetsch (Rammingen), Buddy Markou-Uhlmann, Geprüfter Handelsfachwirt (Neu-Ulm), Christine Keller, Betriebswirt/in IHK (Illertissen), Ludwig Erdt, geprüfter Industriemeister Fachrichtung Metall (Vöhringen), Edelgard Rommel, Ausbilder-Eignungsprüfung (beide Schelklingen). Vietzepräsident Friedrich Kolesch und Hauptgeschäftsführer Otto Sälzle gratulierten den Absolventen zu den Leistungen.

Carl Götz GmbH bezieht Neubau in der Otto-Renner-Straße (Bericht SWP 2004)

Hochregallager gilt im Holzhandel als einmalig.

In nur sieben Monaten ist in der Otto-Renner-Straße 15 in Neu-Ulm der neue Firmensitz der Holzgroßhandlung Carl Götz GmbH gebaut worden. Neben einem Verwaltungsgebäude entstand ein großes Hochregallager. Dabei beschritt das Familienunternehmen neue Wege.

JOSEF WEGERER

Von der Lessingstraße in die Otto-Renner-Straße 15: Die Neu-Ulmer Holzgroßhandlung Carl Götz GmbH hat ihren Standort verlegt. Am bisherigen Stammsitz, an dem das Unternehmen über 50 Jahre langwar, sei ein rationelles Arbeiten nicht mehr möglich gewesen, sagt Philipp Zumsteg, neben Carlos Zumsteg einer der Geschäftsführer des Familienunternehmens. Inhaber sind die Brüder Carlos, Philipp und Max Zumsteg.
Durch dasWachstumder vergangenen Jahre und Jahrzehnte, in denen sich die Carl Götz GmbH zu einem der fünf größten Unternehmen der deutschen Holzhandelsbranche entwickelt hat, waren die Lagermöglichkeiten in der Lessingstraße nicht mehr ausreichend gewesen.
Immerhin führt die Holzgroßhandlung, die bundesweit mit elf Niederlassungen vertreten ist, mittlerweile über 35 000 Artikel:
Holzplatten, Furniere, Türen und sämtliche Arten von Holzwerkstoffen in allen möglichen Formaten.
Kunden sind Betriebe, die diese Materialien weiterverarbeiten, wie Schreiner, Tischler, Zimmerleute, aber auchMöbel- und Verpackungshersteller sowie die Autoindustrie.
Bundesweitwerden sie über eine firmeneigene Lkw-Flotte mit 70 Fahrzeugen beliefert.
In der Otto-Renner-Straße fand das Familienunternehmen ein passendes Grundstückmit einer Fläche von rund 45 000 Quadratmetern. Dort ist jetzt in einer Bauzeit von nur sieben Monaten der komplette Neubau des Firmenstammsitzes entstanden. Schon von weitem ist das prägnante Gebäude des neuen Hochregallagers zu sehen. Dessen Verwirklichung war ein langwieriger Planungsprozess vorausgegangen, schildert Philipp Zumsteg den Weg zum neuen Firmengebäude.
Relativ schnell sei die Gestaltung des Verwaltungsbereichs verabschiedet worden. Nach dem Entwurf des Neu-Ulmer Architekten Bernd Kast entstand ein lichtdurchflutetes, offenes Bürogebäude, das auf drei Stockwerken ausreichend Platz für einen Teil der 110 Mitarbeiter amStandortNeu-Ulmbietet. Insgesamt hat die Carl Götz GmbH über 400 Beschäftigte.
Als wesentlich schwieriger habe sich die Konzeption des Lagers erwiesen, sagt Zumsteg. Aus den bisher neun Hallen am alten Standort sollte eine einzige große Halle werden, in der möglichst flexibel alle Materialien gelagert werden können. Zur optimalen Planung bezog das Unternehmenmit dem Neu-Ulmer Planungsbüro Mack & Partner einen Logistikberater mit ein. Für die architektonische Gestaltung wurden die Ulmer Generalplaner und Architekten Braunger & Wörtz herangezogen. Entstanden ist eine beeindruckende Hallenanlage mit einer Länge von über 200 Metern, einer Breite von 80 Metern und einer Höhe von über 25 Metern. Angesichts der Erfordernisse wurden unter einem Dach zwei unterschiedliche Lagerbereiche gebaut:
das Hochregal und die so genannte Flachzone.
Hochregallager gehören in der Industrie zwar schon längst zumStandard, doch im Holzgroßhandel mit seinen besonderen Anforderungen auf Grund des großenMix an unterschiedlichen Materialien und Formaten ist ein solches Konzept, wie es jetzt bei der Carl Götz GmbH verwirklichtwurde, eine außergewöhnliche Lösung und, wie die Redner bei der Einweihung am vergangenenWochenende hervorhoben, bislang einmalig.
Nur das Hochregallager ermögliche die Lagerung einer solch riesigen Zahl von Paketen auf so kleiner Grundstücksfläche, mit direktem Zugriff auf jedes einzelne Paket, begründet Zumsteg die Entscheidung für diese Form der Lagerhaltung. Durch beheizte Zonen im Warenein- und -ausgang und durch eine vollständige Isolierung der Halle könnten die Holzwerkstoffe optimal gelagert werden. Auch die Kosten je Stellplatz seien geringer als bei einem konventionellen Bau, und durch den mannlosen maschinellen Transport werde die Plattenbeschädigung auf einMinimumverringert, sodass im Lager sehr rationell gearbeitet werden könne. Herzstück der neuen Anlage sind zwei vollautomatischeHochregalbediengeräte, die jeweils über 50 Tonnen wiegen. Sie können zum einen ähnlich einem Gabelstapler komplette Pakete ein- und auslagern und zum anderen durch spezielle Vakuum-Saugrahmen einzelne Platten selbsttätig kommissionieren.
„Das bedeutet, dass die Anlage uns die Kundenaufträge vollautomatisch wie bestellt zur Übergabestation bringt“, beschreibt der Geschäftsführer die Vorteile des neuen Systems. Allerdings könnten nicht alle Materialien sinnvollerweise im Hochregal eingelagert werden: So entstand für zu schweres oder zu großes Material sowie für Schnittholz und Kleinteile eine Flachzone mit eine Fläche von rund 6000 Quadratmetern. Mit den neuen Lagermöglichkeiten habe das Unternehmen außerdem sein Sortiment wesentlich erweitern können, freut sich Philipp Zumsteg. Auch sei man durch den Neubau für die Zukunft bestens gerüstet, denn Erweiterungskapazitäten seien bei der Planung bereits berücksichtigt worden.

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