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Carl Götz in Neu-Ulm

Das Familienunternehmen ist mit seinen 500 Mitarbeitern für die Zukunft gerüstet. In nur sieben Monaten ist in der Otto-Renner-Straße 15 in Neu-Ulm der neue Firmensitz der Holzgroßhandlung Carl Götz GmbH gebaut worden. Neben einem Verwaltungsgebäude entstand ein großes Hochregallager. Dabei beschritt das Familienunternehmen neue Wege.


Neubau Neu-Ulm

Von der Lessingstraße in die Otto-Renner-Straße 15: Die Neu-Ulmer Holzgroßhandlung Carl Götz GmbH hat 2004 ihren Standort verlegt. Am bisherigen Stammsitz, an dem das Unternehmen seit über 50 Jahre tätig gewesen ist, ist ein rationelles Arbeiten nicht mehr möglich gewesen.

„Die Logistik spielt in der Branche eine enorm wichtige Rolle“, sagte Herr Josef Plößl, der Geschäftsführer des Gesamtverbands des Deutschen Holzhandels. Wer den Verkehr beherrsche, beherrsche das Geschäft. Einmalig sei im Holzhandel das von Götz erstellte Hochregallagersystem, sagte Plößl, der den außergewöhnlichen Weitblick des Unternehmens bei dieser Investition würdigte.

Neubau der Carl Götz GmbH in Neu-Ulm – Daten, Fakten und Hintergründe

Neben allen technischen Details die wir hier angeführt haben, sollten Sie sich aber am Besten einen persönlichen Eindruck von unserem neuen Lager verschaffen, gerne empfangen wir unsere Kunden und Lieferanten gerne jeden Tag während den Geschäftszeiten oder nach Absprache.

Sonderveröffentlichung in der Südwest Presse vom 6.7.2004
Autor: Josef Wegerer, Süd West Presse, Ulm

Umzug – die Carl Götz GmbH bezieht Neubau in der Otto-Renner-Straße.
Das Familienunternehmen ist mit Ihren 500 Mitarbeitern für die Zukunft gerüstet. In nur sieben Monaten ist in der Otto-Renner-Straße 15 in Neu-Ulm der neue Firmensitz der Holzgroßhandlung Carl Götz GmbH gebaut worden. Neben einem Verwaltungsgebäude entstand ein großes Hochregallager. Dabei beschritt das Familienunternehmen neue Wege.

Von der Lessingstraße in die Otto-Renner-Straße 15:
Die Neu-Ulmer Holzgroßhandlung Carl Götz GmbH hat ihren Standort verlegt. Am bisherigen Stammsitz, an dem das Unternehmen über 50 Jahre lang war, sei ein rationelles Arbeiten nicht mehr möglich gewesen, sagt Philipp Zumsteg, neben Carlos Zumsteg einer der Geschäftsführer des Familienunternehmens. Inhaber sind die Brüder Carlos, Philipp und Max Zumsteg.

Durch das Wachstum der vergangenen Jahre und Jahrzehnte, in denen sich die Carl Götz GmbH zu einem der fünf größten Unternehmen der deutschen Holzhandelsbranche entwickelt hat, waren die Lagermöglichkeiten in der Lessingstraße nicht mehr ausreichend gewesen. Immerhin führt die Holzgroßhandlung, die bundesweit mit elf Niederlassungen vertreten ist, mittlerweile über 35.000 Artikel: Holzplatten, Furniere, Türen und sämtliche Arten von Holzwerkstoffen in allen möglichen Formaten. Kunden sind Betriebe, die diese Materialien weiterverarbeiten, wie Schreiner, Tischler, Zimmerleute, aber auch Möbel- und Verpackungshersteller sowie die Autoindustrie. Bundesweit werden sie über eine firmeneigene Lkw-Flotte mit 70 Fahrzeugen beliefert.

In der Otto-Renner-Straße fand das Familienunternehmen ein passendes Grundstück mit einer Fläche von rund 45.000 Quadratmetern. Dort ist jetzt in einer Bauzeit von nur sieben Monaten der komplette Neubau des Firmenstammsitzes entstanden. Schon von weitem ist das prägnante Gebäude des neuen Hochregallagers zu sehen. Dessen Verwirklichung war ein langwieriger Planungsprozess vorausgegangen, schildert Philipp Zumsteg den Weg zum neuen Firmengebäude.

Relativ schnell sei die Gestaltung des Verwaltungsbereichs verabschiedet worden. Nach dem Entwurf eines Neu-Ulmer Architekten entstand ein lichtdurchflutetes, offenes Bürogebäude, das auf drei Stockwerken ausreichend Platz für einen Teil der 110 Mitarbeiter am Standort Neu-Ulm bietet. Insgesamt hat die Carl Götz GmbH über 400 Beschäftigte.

Als wesentlich schwieriger habe sich die Konzeption des Lagers erwiesen, sagt Zumsteg. Aus den bisher neun Hallen am alten Standort sollte eine einzige große Halle werden, in der möglichst flexibel alle Materialien gelagert werden können. Zur optimalen Planung bezog das Unternehmen mit dem Neu-Ulmer Planungsbüro Mack & Partner einen Logistikberater mit ein.

Für die architektonische Gestaltung wurden die Ulmer Generalplaner und Architekten Braunger & Wörtz herangezogen. Entstanden ist eine beeindruckende Hallenanlage mit einer Länge von über 200 Metern, einer Breite von 80 Metern und einer Höhe von über 25 Metern. Angesichts der Erfordernisse wurden unter einem Dach zwei unterschiedliche Lagerbereiche gebaut: das Hochregal und die so genannte Flachzone.

Hochregallager gehören in der Industrie zwar schon längst zum Standard, doch im Holzgroßhandel mit seinen besonderen Anforderungen auf Grund des großen Mix an unterschiedlichen Materialien und Formaten ist ein solches Konzept, wie es jetzt bei der Carl Götz GmbH verwirklicht wurde, eine außergewöhnliche Lösung und, wie die Redner bei der Einweihung am vergangenen Wochenende hervorhoben, bislang einmalig.

 
Nur das Hochregallager ermögliche die Lagerung einer solch riesigen Zahl von Paketen auf so kleiner Grundstücksfläche, mit direktem Zugriff auf jedes einzelne Paket, begründet Zumsteg die Entscheidung für diese Form der Lagerhaltung. Durch beheizte Zonen im Warenein- und -ausgang und durch eine vollständige Isolierung der Halle könnten die Holzwerkstoffe optimal gelagert werden. Auch die Kosten je Stellplatz seien geringer als bei einem konventionellen Bau, und durch den mannlosen maschinellen Transport werde die Plattenbeschädigung auf ein Minimum verringert, sodass im Lager sehr rationell gearbeitet werden könne. Herzstück der neuen Anlage sind zwei vollautomatische Hochregalbediengeräte, die jeweils über 50 Tonnen wiegen. Sie können zum einen ähnlich einem Gabelstapler komplette Pakete ein- und auslagern und zum anderen durch spezielle Vakuum-Saugrahmen einzelne Platten selbsttätig kommissionieren.

„Das bedeutet, dass die Anlage uns die Kundenaufträge vollautomatisch wie bestellt zur Übergabestation bringt“, beschreibt der Geschäftsführer die Vorteile des neuen Systems. Allerdings könnten nicht alle Materialien sinnvollerweise im Hochregal eingelagert werden: So entstand für zu schweres oder zu großes Material sowie für Schnittholz und Kleinteile eine Flachzone mit eine Fläche von rund 6.000 Quadratmetern.

Mit den neuen Lagermöglichkeiten habe das Unternehmen außerdem sein Sortiment wesentlich erweitern können, freut sich Philipp Zumsteg. Auch sei man durch den Neubau für die Zukunft bestens gerüstet, denn Erweiterungskapazitäten seien bei der Planung bereits berücksichtigt worden.

  • Neubau/Abschluss innerhalb von sieben Monaten
  • Langwierige Planung und schnelle Bauzeit
  • Die Planung einer Betriebsverlagerung ist langwierig.
  • Das umso mehr, wenn dabei neue Wege beschritten werden. Der Bau selbst wurde schnell abgeschlossen.


 Schon in den 90er Jahren kaufte die Carl Götz GmbH von der Stadt Neu-Ulm das Grundstück in der Otto-Renner-Straße mit einer Fläche von rund 40.000 Quadratmeter. Im Jahr 2003 kamen noch einmal 5.000 Quadratmeter dazu, nachdem endgültig feststand, „was wie wo gebaut werden soll“, sagt Philipp Zumsteg. Um bei der Größenplanung der neuen Lagerbereiche möglichst exakt zu sein, habe man etwas beinahe Unmögliches leisten müssen: Es musste geplant werden, welche Artikel zukünftig in welcher Stückzahl eingelagert werden sollten – und das ging nicht ohne den Einsatz der Mitarbeiter.

„Dies war eine unendlich lange Diskussion und führte zu zahlreichen Gesprächen in den einzelnen Abteilungen“, sagt Zumsteg. Da bei Götz über 35.000 Artikel gelistet sind, könne man sich vielleicht ein wenig vorstellen, welche Planungsarbeit die Mitarbeiter zusätzlich zu ihrem normalen Arbeitsalltag einbringen mussten, lobt Zumsteg das Engagement der Mitarbeiter. Zusätzlich musste insbesondere für die Artikel, die ins Hochregal sollten, genau geplant werden, welche Formate und Stärken eingelagert werden sollten.

Nachdem diese Entscheidungen getroffen und parallel dazu der optimale Warenfluss geklärt war, erfolgte die Planung der optimalen Lagerhalle durch das Architekturbüro Braunger & Wörtz (bw). Da die Planungsphase lang und aufwendig war, wollte die Carl Götz GmbH bei der eigentlichen Bauphase viel Zeit hereinholen. Das gelang durch ein von den Architekten entwickeltes Baukastensystem aus Stahlbetonfertigteilen und Leimholzbindern.

Für die schnelle Abwicklung innerhalb von sieben Monaten lobt Philipp Zumsteg insbesondere das Architekturbüro Braunger & Wörtz auf Grund „der hohen Kompetenz, der stets kostenbewussten Bauweise und der reibungslosen Zusammenarbeit während der gesamten Bauphase“ in den höchsten Tönen. „Sollte Götz in den nächsten Jahren wieder einmal bauen, werden Braunger & Wörtz uns auf jeden Fall bereits ab der Entwurfsphase begleiten“, sagt Zumsteg. Wäre das Team von „bw“ nicht so kompetent und flexibel gewesen, wäre diese kurze Bauphase für dieses große Projekt sicherlich nicht möglich gewesen, sagt der Geschäftsführer.

Unsere Ausstellung / Raumkonzept Holz

Ein wahres (T)Raumkonzept

Unser Standort Neu-Ulm ist nun um eine neue Ausstellung rund um die Themen Türen, Böden, Terrassen reicher.

Durch ein besonderes Konzept, ist es möglich die einezelnen Werkstoffe miteinander zu kombinieren und so eine vorhandene oder eine neue Wohnraumsituation zu simulieren.

Fragen wie welche Tür passt zu welchem Böden, oder passt meine Wand dazu, sind so schnell geklärt!

Die optische Beratung wird ergänzt durch qualifizierte Produktberater, die Sie auch zum technischen Einsatz der Produkte aufklären.

Überzeugen Sie sich selbst vom einzigartigen Konzept!

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 9-18 Uhr
Sa 9-15 Uhr

Mehr Infos zum Raumkonzept finden Sie hier!

Werfen Sie einen Blick in unsere Ausstellung, die 360 Grad Ansicht.

Anfahrtsbeschreibung

Von der A7:
Abfahrt Nersingen, B10 Richtung Neu-Ulm.
Nach ca. 6 km an der Kreuzung bei Mc Donald’s/Aral links abbiegen in die Otto-Renner-Straße. Im Kreisverkehr die zweite Ausfahrt nehmen. Ziel nach ca. 300 m rechts, hinter Fruchthof Nagel.

Von der A8 (von München):
Abfahrt Kreuz Elchingen auf A7 Richtung Kempten Abfahrt Nersingen, B10 Richtung Neu-Ulm. Nach ca. 6 km an der Kreuzung bei Mc Donald’s/Aral links abbiegen in die Otto-Renner-Straße. Im Kreisverkehr die zweite Ausfahrt nehmen. Ziel nach ca. 300 m rechts, hinter Fruchthof Nagel.

Von der A8 (von Stuttgart):
Abfahrt Ulm-West, Richtung Ulm Stadtmitte auf B10, durch Ulm durch auf der B10, die Donau überqueren, nach ca. 1 km.
Abfahrt Neu-Ulm links auf Europastraße/B10. Nach ca. 3 km an der Kreuzung Mc Donald’s/Aral rechts abbiegen in die Otto-Renner-Straße im Kreisverkehr die zweite Ausfahrt nehmen. Ziel nach ca. 300 m rechts, hinter Fruchthof Nagel.

Von der B30 (vom Bodensee):
Abfahrt auf die B28 Richtung Ulm/Neu-Ulm. Nächste Abfahrt  Neu-Ulm Mitte rechts auf die Europastraße/B10. An der Kreuzung Mc Donald’s/Aral rechts abbiegen in die Otto-Renner-Straße. Im Kreisverkehr die zweite Ausfahrt nehmen Ziel nach ca. 300 m rechts, hinter Fruchthof Nagel.

Anschrift

Carl Götz GmbH
Otto-Renner-Str. 15
89231 Neu-Ulm

Postfach 9024
89087 Neu-Ulm

Fon: 0731/7048-0
Fax: 0731/7048-777
E-Mail: neu-ulm@carlgoetz.de

Öffnungszeiten:
Montag – Donnerstag:
7.30 – 12.10 Uhr und 13.00 – 17.00 Uhr
Freitag:
7.30 – 12.10 Uhr und 13.00 – 15.00 Uhr

Öffnungszeiten Raumkonzept Holz:
Montag – Freitag:
9.00 – 18.00 Uhr
Samstag:
9.00 – 15.00 Uhr


Schausonntag:
11:00 - 17:00 Uhr
(Ohne Beratung & Verkauf)

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